30/06/1994 17:57 Alter: 25 yrs

Stater Chronik

Kategorie: 46/1994 - Neudorf 46/1994 - Neudorf
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?STA TER CHRONIK 38 Jahre im Dienste der städtischen ?Hospices civils": Ehrung für Joseph Guill Zum Gedenken: Nicolas Bosseler t Im hohen Alter von 90 Jahren ver- starb am vergangenen 2. April der stadt- und landbekannte Ehrenlehrer und Lokalhistoriker Nicolas Bosseler, der bis zu seiner Pensionierung das Amt des Sekretärs der hauptstädtischen Schul- kommission bekleidet hatte. Am 7. März 1904 in Beckerich gebo-ren, trat er 1927 seine erste Lehrerstelle in Hoscheid-Dickt an. 1936 wurde er nach Hagen versetzt, wo er bis zu seiner Ver- haftung durch die Nazis im Jahre 1943 amtierte. Nach dem Krieg, dessen zwei letzte Jahre er wegen seiner Tätigkeit als Resistenzler in den Konzentrationslagern Hinzert und Natzweiler verbracht hatte, wurde er nach Luxemburg versetzt, wo er schon bald in die Dienste der Schulkom- mission trat. In der Nachkriegszeit wirkte er jahr- zehntelang als Vorstandsmitglied der Liga der politischen Gefangenen und Kazettler (L.P.P.D.) und bis 1985 als Präsident der Amicale der früheren Resistenzorganisa-tion L.V.L. Einen Namen hat sich der Verstorbene aber auch als Lokalhistoriker 2 Am vergangenen 28. April wurde im Rahmen einer Feier im Pfaffenthaler Zivilhospiz die Arbeit eines Mannes gewürdigt, der sich ein halbes Leben lang um die Menschen in den städtischen Alters- und Pflegeheimen in Hamm und Pfaffenthal verdient gemacht hatte und der jetzt mit 81 Jahren zurücktrat: Joseph Guill, am 11. Juli 1912 in Diekirch gebo-ren, kam mit seiner Familie im Alter von vier Jahren in unsere Hauptstadt. Nach Jurastudien in Paris wurde er Rechtsan- walt, und bereits 1959 wurde er Mitglied der ?Commission administrative" der Zivilhospize, und von 1967 bis 1993 setzte er sich als Präsident dieses Gremiums für die ständige Verbesserung der Wohn-und Lebensbedingungen der alten Menschen in diesen Häusern ein. Nachfolger von Joseph Guill auf die- sem verantwortungsvollen Posten wurde der Ehrengeneralsekretär der Stadt Luxemburg Henri Beck, welcher die Ver- dienste seines Vorgängers während dieser Feierstunde, der übrigens auch Bürger- meisterin Lydie Würth-Polfer beiwohnte, gebührend hervorstrich. und Chronist gemacht, u.a. als Verfasser von Büchern wie Beckerich, Hiittingen, Levelingen (1975) oder Hoscheid auf der Strass (1978). Und nicht zuletzt schrieb Nicolas Bosseler einen Beitrag über die Geschichte des städtischen Schulwesens in Ons Stad Nr. 20/1985. Du 22 juillet au 28 août: L'exposition ?La Ville et son passé récent" Un choix des collections de la photothèque municipale A partir de l'été 1986 la pho-tothèque de la Ville de Luxem-bourg, fondée en mars 1984, a pris l'habitude d'offrir au grand public une exposition de plus en plus recherchée au sujet de La Ville de Luxembourg et son passé récent. Au fil de huit années consécutives elle a réussi faire revivre quelques quartiers notoires et bien spécifiques, jux-taposant leur image contempo-raine aux différents aspects du passé. En cette année du dixième anniversaire de la photothèque les responsables ont le plaisir de présenter des oeuvres bien défi-nies appartenant à la majorité des grandes et petites collections qui regroupent environ 1.400.000 photos réalisées entre 1855 et 1994. L'exposition qui débutera le 22 juillet au Cercle municipal, présentera une sélection d'ima-ges de la collection Bernard Wolff ou réalisées par des photogra-phes tels que Batty Fischer, Pierre Bertogne, Camille Dieschbourg, Lucien Gérard, Armand Junio, Tony Krier, Edouard Kutter père et fils, Théo Mey, Gaston Mirgain et Remo Raffaelli, ainsi que quelques 'oeuvres originales du grand arti-ste Edward Steichen dont la pho-tothèque possède une collection précieuse de 44 documents créés entre 1902 et 1954. Theo Mey, la FIL vers 1965 Pierre Bertogne, Septembre 1944 !I Edward Steichen: Carl Sandburg multiple portrait Connecticut 1936


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