08/03/2003 15:11 Il y a : 16 yrs

Stater Chronik

Catégorie : 73/2003 - Enfance 73/2003 - Enfance
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?STATER CHRONIK 32STATER CHRONIK Pfaffenthal: Zivilhospiz in neuem Glanz Auf 31,5 Millionen Euro beliefen sich die Renovierungsarbei- ten am Pfaffenthaler Zivilhospiz, das am vergangenen 16. Mai feierlich seiner offiziellen Bestimmung als modernes Senioren-heim übergeben wurde. 1995 hatte der Verwaltungsrat der Institution unter Leitung von Henri Beck, ehemaliger Generalsekretär der Stadt, in enger Zusammenarbeit mit der Regierung und der Stadtverwaltung beschlossen, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichteten Klostergebäulichkeiten der Clarissinnen, die 1843 in ein Zivilhospiz umfunktioniert worden waren, einer kom- pletten Sanierungskur zu unterziehen, da sie längst nicht mehr den Anforderungen entsprachen, die heute an ein modernes Altersheim gestellt werden. Die Kosten wurden wie folgt auf- geteilt: 16,5 Millionen Euro übernahm der Staat, die Stadt beteiligte sich mit 7,2 Millionen, und die restlichen 7,8 Mil- lionen Euro wurden durch den Verkauf von dem Hospiz gehörenden Grundstücken in Hamm und aufWeimershofein-gebracht. Das Resultat der sich über vier Jahre hinziehenden Arbeiten, die der Planung des Architekten Georges Reuter anvertraut worden waren, kann sich sehen lassen. Wie Fernand Diederich, der Präsident des Verwaltungsrates, in seiner Ansprache vor den anwesenden Regierungsvertretern, dem Bürgermeister, den Mitgliedern des Schöffen- und Gemeinderates und zahl- reichen anderen Ehrengästen betonte, habe man die äußerlich unverwechselbare Architektur der Gebäude erhalten und die Infrastruktur dennoch vergrößert. Die Pensionäre könnten nunmehr ihren Lebensabend mit allem modernen Konfort und mit bester Betreuung in historisch und landschaftlich herrlicher Lage verbringen. 33STATER CHRONIK 3 4 Der Präsident der Republik Estland auf Staatsbesuch in Luxemburg Am Montag, den 5. Mai traf der Präsident der Repu-blik Estland Arnold Riliitel zusammen mit seiner Gattin Ingrid zu einer dreitägigen Staatsvisite in Luxemburg ein. Die offizielle Begrüßung mit allen militärischen Ehren fand nachmittags um 14.00 Uhr im Beisein des großherzoglichen Paares, des Premier- ministers samt Regierungsvertretern, von Haupt- stadtbürgermeister Paul Helminger und zahlreichen anderen Autoritäten vor dem Palais statt. Nachdem Präsident Rüütel vor dem Monument der Nationalen Solidarität am Kanounenhiwwel ein Blu- mengebinde niedergelegt hatte, wurden die hohen Gäste von der Stadt Luxemburg im Cercle-Gebäude empfangen. Bürgermeister Paul Helminger über- reichte Arnold Riiiitel als offizielles Geschenk der Stadt Luxemburg eine Replik der beiden Löwen- skulpturen von Auguste Trémont, und der estländi- sche Präsident seinerseits revanchierte sich mit einer Stadtansicht von Tallinn. Der Präsident und seine Gattin trugen sich anschließend ins Goldene Buch der Hauptstadt ein. Internetstuff Seit einigen Monaten gibt es auf dem Territorium der Stadt Luxem-burg drei Internetstuben: eine gemeindeeigene (Surfin' Fox) auf Nummer 38 an der Ecke Michel Rodange/Michel Welter-Straße im Bahnhofsviertel, eine von der ASTI betreute in Mühlenbach (Eecher- schmelz) und jene des Info-Video-Center im Centre Convict (Avenue Marie-Thérèse), die beide auch von der Stadt Luxemburg gesponsort werden. Alle drei funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Das Ausbil- dungsprogramm reicht vom ersten Mausklick für Computerneulin- ge bis zur Benutzung des Internets für Fortgeschrittene ("Surf", E- Mail, Chat, Newsgruppen usw.). Jeder Besucher erhält eine indivi- duelle Betreuung, die seinem Wissensstand entspricht. Damit dieses recht aufwändige System optimal funktionieren kann, betreut ein Ausbilder maximal drei Personen. AufWunsch können auch Gruppenkurse organisiert werden, z.B. für Seniorenclubs, Vereinigungen oder Schulklassen. Bedingung ist, dass das gewünschte Kursprogramm in Zusammenhang mit dem Internet steht. Die Benutzung der Internetstube ist gratis und die Anmeldung denk- bar einfach: ein Anrufoder eine E-Mail genügen. Die Computer wer- den innerhalb der festgelegten Öffnungszeiten stundenweise reser- viert. Wer mit dem Internet klar kommt, kann von zu Hause aus einen Computer aufseinen Namen reservieren. Neue Besucher erhal- ten beim ersten Mal eine Mitgliedsnummer, mit der sie Zugang zu allen Internetstuben der Gemeinde haben. Die Internetstuben der Stadt Luxemburg stellen alle den "Internet- führerschäin" gemäß den Vorgaben des eLètzebuerg-Programms aus. Wer am Ende ein solches Abschlusszertifikat mit systematischer Wis- senskontrolle haben möchte, bezahlt eine einmalige Teilnahmege- bühr von 12 Euro. Die Zahl der dafür in Anspruch genommenen Stunden ist nicht begrenzt. Auskünfte via Internet über internetstuffivdl.lu oder per Telefon: 4796-3336.


Fichiers :
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