16/07/2012 11:32 Alter: 7 yrs

St. Elisabeth und St. Johann - Zwei Hospitäler in der mittelalterlichen Stadt Luxemburg

Kategorie: 100/2012 - Hospitäler 100/2012 - Hospitäler

Bislang gibt es keine allgemein akzeptierte Definition von Hospital im Mittelalter. In einem Bettelbrief für das Tübinger St. Jakob-Hospital wurde 1291 das Hospital als Ort definiert, wo „die hereinkommenden Armen aufgenommen, die Hungernden und Durstenden gestärkt, die Fremdlinge untergebracht, die Kranken gepflegt, die gebärenden Mütter behandelt, die Findelkinder genährt“ werden1. Da diese Definition sich unverkennbar an das Matthäusevangelium anlehnt, erlaubt sie keine Aussage darüber, ob diese Tätigkeiten auch tatsächlich dort ausgeübt wurden.
Im Folgenden wird als Hospital eine Institution verstanden, die ursprünglich verschiedene Arten von Schwachen in einem dazu eingerichteten Gebäude aufnahm und pflegte. Versorgt werden konnten Verwundete, Kranke, Invaliden, Pilger und andere Reisende in der Fremde, Alte, alleinstehende Frauen, Waisenkinder u. a. m. In der Regel nennen die Quellen daher stets pauperes et infirmi als potenzielle Hospitalinsassen. Wirtschaftliche, physische, aber auch soziale oder rechtliche Schwäche konnte Armut bedeuten und verlangte in den Augen der christlichen Moral nach Unterstützung und Fürsorge. Häufig kumulierten Arme mehrere dieser Merkmale: So waren Pilger nicht nur Fremde, sondern oft auch Kranke auf der Suche nach Heilung; kinderlose Alte waren in den Städten zunehmend isolierte Menschen; Arme waren häufig unterwegs auf der Suche nach Nahrung oder einer neuen Existenz u. ä. Die Hospitäler waren in der Fürsorge tätig, nicht in der Vorsorge. Eine Medikalisierung der Anstalten ist in unseren Gegenden vor dem 16. Jahrhundert nicht zu erkennen.
Dabei spielte das Seelenheil eine der physischen Gesundheit mindestens ebenbürtige Rolle, denn für viele Menschen galten Armut und Krankheit noch als göttliche Strafen für moralisches Fehlverhalten. Dem entspricht auch die architektonische Gestaltung von Kirche und Krankensaal, die bei vielen Hospitälern miteinander verbunden waren. Mittelalterliche Hospitäler waren demnach religiöse Institutionen zur sozialen Sicherung von recht unterschiedlichen Kategorien von Menschen, für die heute verschiedene Typen von Anstalten zuständig wären: Herbergen für arme Reisende und Pilger, Pflegeheime für alte Menschen, Armenhospize, Krankenhäuser, Entbindungsanstalten, Waisenheime, Senio-
renheime für reiche Pfründner, Leprosorien u. a. m. Von den Hospitalinsassen wurde als Gegengabe für ihre Versorgung zumindest das Gebet für die Stifter und Schenkgeber erwartet, wenn nicht auch noch ihre Hinterlassenschaft für die Institution; denn nicht alle Insassen waren materiell arm. Die Insassen sorgten dergestalt für ihr eigenes Seelenheil.
Während in Echternach schon 1207 ein Ehepaar ein von ihm gestiftetes und ausgestattetes Hospital der dortigen Abtei zur
sicheren Verwaltung und Erhaltung übertrug, stammt der älteste Beleg für ein Hospital in der Stadt Luxemburg erst vom Dezember 1221. Sieben Jahre nach seiner Heirat mit Gräfin Ermesinde übertrug Walram, Herzog von Limburg, Graf von Luxemburg und Markgraf von Arlon, dem Deutschen Orden das Spital in Luxemburg mit dessen gesamtem Besitz. Ende des 12., Anfang des 13. Jahrhunderts setzte in Westeuropa eine wahre Gründungswelle von Hospitälern in Städten ein, die bis in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts andauerte. Seither gab es kaum noch eine Stadt ohne Hospital. Mit dem Aufschwung des Städtewesens stand mehr Kapital zur Verfügung, das in die Armenfürsorge investiert werden konnte, aber die Gründungswelle war auch die Antwort auf einen steigenden Bedarf: In den wachsenden Städten stieg die Zahl der Zugewanderten und Entwurzelten, die in Anonymität und Armut abglitten, die auf dem Dorf zumindest bis ins 12. Jahrhundert von der traditionellen Solidarität der Familie bzw. der Schutzpflicht ihres Grundherrn aufgefangen worden wären. Armut wurde zunehmend als sozioökonomisch bedingt erkannt und nicht mehr als natur- oder gottgegeben akzeptiert. Dieses Engagement zugunsten karitativer Einrichtungen war auch die Frucht einer Neubewertung der Armut durch Theologen und Prediger des 12. Jahrhunderts; sie führte zum Aufkommen neuer religiöser Bewegungen, die mit ihrer Betonung der Besitzlosigkeit Jesu ein neues Armutsideal propagierten und den Zeitgenossen die Augen öffneten für die Not vieler Mitmenschen.
Die Umstände der Gründung des ersten Hospitals in der Stadt Luxemburg, das in der Urkunde von 1221 als schon bestehend vorausgesetzt wird, bleiben im Dunkeln. Die Tatsache, dass im Juli 1222 der Abt von Echternach für 40 Metzer Pfund den Zehnt von Itzig zurückkaufte, der dem Luxemburger Hospital als Hypothek verschrieben war, lässt darauf schließen, das die Anstalt schon lange genug existierte, um in der Zwischenzeit etliches Kapital angesammelt zu haben, das für Kreditvergabe zur Verfügung stand. Wenn Walram über das Hospital verfügen konnte, dürfte er entweder dessen Stifter gewesen sein oder der Eigentümer des Grund und Bodens, auf dem es gebaut worden war. Letzteres war z. B. der Fall gewesen, als Ermesindes Vater Heinrich IV. der Münsterabtei 1166 die von einem Bürger errichtete Nikolauskirche übertragen hatte. Eine Stiftung durch den Landesherrn würde dessen Interesse an der Stärkung der zentralörtlichen Funktionen der Stadt Luxemburg verraten, denn die vom Hospital angebotenen Dienste kamen nicht nur den Stadtbewohnern zugute, sondern zogen auch Menschen aus dem Umland in die Stadt. Da die Urkunde neben pauperes, Armen, ausdrücklich peregrini et transeuntes, Pilger und Reisende, als Empfänger der Caritas nennt, ist seine Existenz auch ein Hinweis auf die steigende Bedeutung der Stadt im Verkehrsnetz der Zeit. Auch die frühe Niederlassung des Deutschen Ordens ist ein Indiz für die zunehmende Bedeutung der Stadt im ersten Viertel des 13. Jahrhunderts. Walrams Schenkung erfolgte allerdings de assensu totius cleri et populi, also mit Zustimmung des Stadtklerus und der Einwohnerschaft. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass das Hospital eine bürgerliche Stiftung war, denn für die Übertragung einer gräflichen Stiftung bräuchte Walram den Konsens der Einwohner nicht.
Unbekannt ist auch der Standort des ersten Hospitals. Als 1372 den Deutschherren Renteneinkünfte in Luxemburg und Hesperingen geschenkt wurden und sie als Gegenleistung jedes Jahr vier Gedächtnismessen lesen sollten, wurde in der Schenkungsurkunde festgehalten, dass im Säumnisfall die Einkünfte dem ste. Nycolas spitail zu Luccenburg zufallen sollten. Ein solches Hospital ist ansonsten nicht belegt. Dieses Patrozinium erinnert natürlich an die 1166 von einem Bürger gestiftete Nikolauskirche am Neuen Markt. Stand dieses Hospital, wie Paul Margue einmal vorgeschlagen hat, unweit der Nikolauskirche, an der Achtpforte: Stadtteil, der 1655 als so man das Hospital nennt bezeichnet wurde? War dieses Hospital der Vorgänger des Elisabethhospitals, das 1249 erstmals in den Quellen auftaucht, und zwar als vom Deutschen Orden betriebenes? Die Überlieferung bleibt eine Antwort schuldig.
Das Hospital mit dem für den Deutschorden typischen Elisabeth-Patrozinium stand auf jeden Fall im Grund. In einer Schenkungsurkunde von 1345 heißt es eindeutig, das Haus stehe gegenüber der St. Ulrichspfarrkirche, also zu Beginn der heutigen Tilleschgaass. Der Ort wird heute noch im Volksmund an der Deitschkaul genannt. Das Hospital war also leicht für Reisende zu erreichen, die von Süden kommend das Stadttor an der Mündung der Petruß in die Alzette passierten. An der Stelle, nahe am Wasser, ist das Hospital auch auf dem Deventer-Stadtplan aus den frühen 1560er eingezeichnet. Leider ist nicht belegt, ob das Elisabethhospital schon 1249 dort stand bzw. ob und gegebenenfalls wann es von der Achtpforte dorthin verlegt worden ist. Auch die fürsorglichen Funktionen des Hospitals bleiben weitgehend unbestimmt. Sicher ist nur, dass ihm Schenkungen ‚zugunsten der Armen‘ gemacht wurden, die dort gespeist wurden. Von 1344 ist bekannt, dass eine Rekluse als Pfründnerin im Hospital ihren Lebensabend verbrachte. Weitere Angaben über Insassen sind selten.
Am selben Alzette-Fluss und im selben Stadtviertel wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts das zweite (oder dritte?) Hospital in der Stadt Luxemburg errichtet. Stifterin war Margarete, Gräfin von Luxemburg, die offenbar seit langer Zeit den frommen Wunsch gehegt hatte, in der Stadt Luxemburg, am Ort uff den Steinen, neben einer Holzbrücke (über die Alzette) auf ihre Kosten eine Kirche mit angegliedertem Hospital für die Armen zu stiften. Zwei Wochen bevor er am 27. November 1308 in Frankfurt zum römischen König gewählt wurde, gab Graf Heinrich VII. seine Zustimmung und stellte das Bau- und Brennholz aus dem Wald von Anven zur Verfügung. Dass Heinrich mit einer Hospitalstiftung im Vorfeld der Königswahl ‚die Götter gnädig stimmen‘ wollte, wird man im 14. Jahrhundert ja wohl nicht annehmen dürfen. Die Frömmigkeit Margaretes ist auch anderweitig belegt, so dass an der Lauterkeit ihrer Absicht kein Zweifel besteht. Nach ihrer Krönung zur Königin der Römer in Aachen bat Margarete die gräflichen Amtsleute, den Bau der Kirche und des Armenspitals nach Kräften zu fördern.
Der Bau des Hospitals kam offenbar schnell voran, und schon am 6. Januar 1311 weihte der Bischof von Ratzeburg Markward im Auftrag des Trierer Erzbischofs Balduin, der mit seinem Bruder Graf Heinrich und dessen Frau Margarete auf dem Weg zur Kaiserkrönung in Rom gerade in Mailand weilte, den Hauptaltar im Hospital zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und des hl. Johannes des Täufers, und am folgenden Tag zwei Nebenaltäre.
Trotz mehrerer zusätzlicher Schenkungen von Seiten der Grafenfamilie genügten die Einkünfte nicht, um den regelmäßigen Betrieb im Hospital sicher zu stellen. Aus diesem Grund trennte Erzbischof Balduin am 7. August 1321 etwa ein Teil vom Territorium der Pfarrei St. Michel ab und errichtete dieses Gebiet mit Kirche und Hospital als neue Pfarrei mit Taufkapelle und Friedhof. Auf Vorschlag einer Kommission bestehend aus Abt Johann von (Alt)münster, Dechant Thomas und Colin Pitticolin, Schöffen und Zellerar, begriff die neue Pfarrei die Straßen Schelmergasse ganz, nämlich zur Seite des Flusses von der Bisserbrücke und auf der andern Seite vom Haus Fels an bis zum Krudelsbur (bei der Krudelspforte, die heute in die Salle Robert Krieps im Kulturzentrum Neumünster integriert ist), die Gasse Dinselberg von der Schelmergasse bis zum Kéibierg (heute INS-Plateau) und auf der andern Seite der Alzette das Gebiet vom Plettisbur bis zum (Bock)felsen und bis zum Haus der Drechsler oberhalb der Posterne und von dort direkt bis zum Krudelsborn. Zur Erinnerung an die ehemalige Pfarrzugehörigkeit mussten alle Hospitalpriester jährlich zu Ostern und zum St.-Michel-Tag am Vorabend zur Vesper und an den darauffolgenden beiden Festtagen in feierlicher Prozession mit Kreuzen und dem Volk zur St.-Michel-Pfarrkirche kommen und die Messe mitsingen. Ob das kleine, in der Urkunde auf ein Sechstel der St.-Michel-Pfarrei geschätzte Territorium tatsächlich genügte, um wie beabsichtigt die ungenügenden Einkünfte des Hospitals entscheidend aufzubessern, muss dahingestellt bleiben. Angesichts der sozial eher minder bemittelten Einwohnerschaft in Stadtgrund sind sogar Zweifel angebracht. Doch Tatsache ist, dass das Hospital überlebte.
Unter 528 Hospitälern, die vor 1500 zwischen Maas und Rhein identifiziert werden konnten, gehört damit das St.-Johann-Hospital in Luxemburg neben der kaiserlichen Gründung Friedrich Barbarossas in Hagenau (1189), der bischöflichen Hospitalstiftung in Molsheim (1316) und dem St.-Nikolaus-Hospital, das Kardinal Nikolaus von Kues in seinem Heimatort stiftete und das 1459 von Papst Pius II. völlig der Gewalt des Ortspfarrers und sogar des Bischofs entzogen und direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt wurde, zu den nur vier Hospitälern, die selbst Pfarrrechte ausüben durften. In den vier Fällen spielten die Persönlichkeit des Stifters bzw. seine besonderen Beziehungen zu der kirchlichen Obrigkeit eine entscheidende Rolle.
Während in den ersten Urkunden immer nur vom Allmächtigen und der Gottesmutter als Patronen von Hospital und Kirche die Rede ist, nannte erstmals Junggraf Johann am 1. August 1310 Johann den Täufer als zusätzlichen Patron. In der Folge ist in städtischen wie in landesherrlichen Quellen nur noch die Rede vom „neuen Spital“ oder vom St.-Johann-Hospital auf den Steinen im Grund; nur kirchliche Texte behalten die doppelte Titulatur Mariens und Johanns noch länger bei. Auch der Hauptaltar wird nur noch als Johannes-Altar bezeichnet. Die Verdrängung des ersten Patrons durch den zweiten ist eindeutig auf Graf Johann zurückzuführen, der seinen Namensheiligen durchsetzte.
Aus der Balduinurkunde von 1321 geht auch hervor, dass die tägliche Leitung des Hospitals beim Pfarrer von St. Johann lag, dem drei weitere Priester für den Messdienst in der Hospitalkirche zur Seite standen, während wahrscheinlich auch seit dieser Zeit zwei Provisoren, nämlich der Abt von (Alt)münster und der Dechant≤ der Stadt Luxemburg, die Oberaufsicht ausübten und den Pfarrer bestellten. Erst im 15. Jahrhundert ernannten die beiden Provisoren einen Laien zum Hospitalmeister, der offenbar in der Regel aus den Reihen der Pfründner im Hospital kam. Öfters amtierten Ehepaare als Hospitalmeister, in der zweiten Jahrhunderhälfte längere Zeit auch eine Frau. Einwirkungen des Landesherrn oder der städtischen Obrigkeit auf die Hospitalverwaltung sind im Mittelalter nicht nachzuweisen.
Vor dem 15. Jahrhundert schweigen die Quellen sich aus über die Insassen, die im Hospital verpflegt wurden. In den Stiftungstexten ist zunächst nur von pauperes die Rede. Doch schon in einer Grafenurkunde von August 1309 ist die Rede vom neuen Hospital, in dem Christi pauperes debiles et infirmi, denen die körperliche Kraft abgeht, wohnen. Die siechen, also die Kranken, werden im 14. und 15. Jahrhundert stets als die Empfänger der Schenkungen zugunsten des Hospitals genannt; der spätere Hospitalmeister war gebeten, stellvertretend für die siechen zu handeln. Auffallenderweise werden keine Pilger oder Reisende erwähnt, weder in der Gründungsphase noch später. Im Gegensatz zum Deutschherrenhospital in Luxemburg, das – an einem Stadttor gelegen – von Anfang an für die Aufnahme von Passanten gedacht war, handelte es sich beim St.-Johann-Hospital also offensichtlich um eine Institution zugunsten von Stadtbürgern.
Das bewahrheitet sich, wenn man die weitere Entwicklung des Hospitals untersucht. Ab 1467 tauchen nämlich Pfründnerverträge auf: Ältere Stadtbürger schenkten dem Hospital ihren Besitz, entweder bei Vertragsabschluss oder mittels Nachlass, um dann bis ans Lebensende ins Hospital aufgenommen und verpflegt zu werden. Diese Entwicklung eines ursprünglich als Armenhospiz gestifteten Hospitals zur Pfründneranstalt für Senioren ist keineswegs außergewöhnlich und dürfte auch in Luxemburg mit finanziellen Schwierigkeiten im Falle einer exklusiven Armenherberge zusammenhängen. Und doch muss man davon ausgehen, dass auch ärmere Pfründner im Hospital verpflegt wurden, denn der Rentmeister Herzog Philipps von Burgund, der in Luxemburg wohnende Lievin von Ypern, bestimmte in seiner Requiemstiftung, dass beim Jahresgedächtnis jeweils ein halber rheinischer Gulden „under dij armen probender wannende in dem vurs. spidalle“ verteilt werden soll.
Man darf schlussfolgernd festhalten, dass das St.-Johann-Hospital wie möglicherweise auch das St.-Elisabeth-Hospital sehr früh einem Funktionswandel unterlag. Während das letztgenannte ursprünglich Pilgern und Passanten als Herberge dienen sollte und das Johannhospital von Margarete und Heinrich VII. von Luxemburg als Armenhospiz gestiftet worden war, entwickelten sich beide innerhalb des ersten Jahrhunderts zu Seniorenheimen, die betuchte Pfründner aus der Stadt aufnahmen, die gegen Überlassung ihres Besitzes dort ihren Lebensabend verbrachten. Das Johannhospital hat trotz Ortswechsel bis heute als Altenheim überlebt, das sich unter der Schirmherrschaft der Stadtverwaltung weitgehend autonom verwaltet.

Michel Pauly


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