08/06/2004 15:49 Alter: 15 yrs

Der Fischmarkt erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Kategorie: 76/2004 - Altstadt 76/2004 - Altstadt

?imedia Der Fischmarkt erwacht aus dem Dornröschenschlaf ?Wo finde ich den Eingang zum Muse-um?" ? ?Hier am Parkplatz entlang, beim grünen Flaschencontainer nach links, etwa 30 Meter". Das kurze Rede- und Antwort- spiel vor dem Souvenir laden Gëlle Klack gehörte bis in die neunzigerJahre zum Alltag auf dem Fischmarkt. Aber nicht nur der Ein- gang lag falsch, auch räumlich bot das Muse-um zum Platz hin eine eher abweisende Hal- tung. Die Fassaden ringsum in ihrem einheit- lichen, schmutzig-grauen Sandton vermit- telten das Gefühl, dass hier die Zeit still zu stehen schien. Ganz anders dagegen die gegenüberliegende Seite. wo sich das Art Scène in gänzlich neuem Look hinter dezent abgestuften Fassadentönen präsentierte. Insgesamt schien es, als hätte dieser südliche Altstadtbereich allein alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Regierungsviertel, Was- sergasse, Krautmarkt, Palais Grand-Ducal, Musée de la Ville: alles wie neu. Zu dieser Zeit wurde der Fonds pour la rénovation de quatre îlots dans la Vieille Ville de Luxembourg geschaffen. Das Gesetz vom 21. Juli 1993 umschreibt in einer knappen und etwas spröden Art seine Aufgabe mit ?la restauration, la transformation, la construc-tion et l'adaptation d'immeubles ainsi que l'aménagement des alentours". tzze:.," II ; 16 *A ? es 15 re* ?111 IR me rsr. -11r77. '7s3";"4iL: ? 1995: ?Wo finde ich den Eingang zum Museum?"Durch geschicktes Zusammenkoppeln wenig genutzter Hinterbauten entstanden neue Wohnungen mit außergewöhnlichen Grundrissen, Terrassen und Loggien. Man muss schon die Stellungnahmen der parlamentarischen Kommissionen zum Gesetzesprojekt lesen, um mehr über Sinn und Zweck dieses Fonds zu erfahren: Das nördliche Altstadtviertel sollte neu belebt werden durch eine vielfältige Nutzungsmi-schung und vor allem durch die Schaffung von Wohnraum. Ferner wurde empfohlen, die historische Bausubstanz gründlich zu erforschen und respektvoll zu behandeln. Die meisten Bauten in den genannten vier Blöcken, vom Staatsrat an der Rue Sige-froi bis zum Friedensgericht am Theaterplatz, waren im Besitz des Staates und wurden an den neu geschaffenen Fonds abgetreten. Aber wie konnten die Vorgaben nach mehr Wohnraum erfüllt werden, wenn sei- tens der drei staatlichen Institutionen ? Justiz, Museum und Staatsrat ? eindringlich nach Erweiterungsmöglichkeiten verlangt wurde? Zum Glück war die Idee für eine Ver- lagerung der Justiz nach dem Heilig-Geist- Plateau schon geboren, wenn auch noch nicht entschieden. Szenarien wurden durchgespielt und wieder verworfen: Erweiterung des Museums im frei werdenden Justizpalast? Aber vielleicht wäre der Staatsrat hier besser aufgehoben? Wohin dann mit den Schönen Künsten? Den Fischmarkt überbauen? Indes, eines war sicher: Die krebsartige Ausbreitung des Museums im Baublock musste beendet werden. Denn bis auf drei Hauser waren alle schon aufgekauft und zweckentfremdet. Schreinerei, Restaura- tionswerkstätten, Depots und Büros ersetz- ten Wohn- und Schlafzimmer. Kein Wunder, dass das ganze Viertel nachts ziemlich dun- kel war und wie ausgestorben wirkte! Zwei Wettbewerbe wurden organisiert, um Lösungen zu finden, der eine zur Neu- ordnung und Erweiterung des Museums, der andere zur Rückgewinnung von Wohnraum. Der Preisträger des erstgenannten hatte eine gute Idee: Statt auf dem Fischmarkt- platz baute er darunter. Tief in den felsigen Untergrund versenkte er Vor- und Frühge- schichte, es folgten Römerzeit und Mittelal- ter, und ganz zu oberst, dem Licht entgegen, platzierte er die Schönen Künste. Und wie sieht ein Kulturbau inmitten der Altstadt aus? Imposant wie eine Kathedrale oder provokativ wie das Centre Pompidou? Der Architekt wählte Naturstein, dezent und ganz im Farbton der Umgebung, sowie eine einfache, ja minimalistische Form. Das einzig Auffallende sollte die lange Glasfront im Erd-geschoss sein, womit sich dann auch die Frage nach dem Eingang erübrigte. Ganz neue Ideen Auch der Wettbewerb zum Wohnungs-bau förderte neue Ideen zutage, die zeigten, wie der lnnenstadtbereich für attraktives Wohnen zurückgewonnen werden konnte. Die neue ?Passage Gëlle Klack" Die Innenhöfe wurden zusammengelegt, aufgeweitet und miteinander verbunden, um die Erschließung im Blockinneren zu ver- bessern, ja erst zu ermöglichen. Durch geschicktes Zusammenkoppeln wenig genutzter Hinterbauten entstanden neue Wohnungen mit außergewöhnlichen Grund-rissen. Terrassen und Loggien, soweit sie aus der Sicht des Denkmalschutzes möglich waren, ergänzten das Angebot. Aus der trostlosen, beklemmenden Enge wurde ein räumliches Erlebnis. Das Projekt erstreckte sich über den gesamten Block zwischen Rue de la Bouche-rie und Rue du Palais de Justice, wo der Fonds auch die meisten Parzellen besaß. Wenn sich die privaten Eigentümerauch nicht alle daran beteiligten, so konnte das Konzept doch im wesentlichen verwirklicht werden, und es zeigte sich, dass ein gemeinsames Unterneh- men erhebliche Vorteile gegenüber isolierten Einzelinitiativen haben kann. Das Projekt geht derzeit seiner Vollen- dung entgegen und umfasst insgesamt zwanzig Wohnungen und vier Geschäftslo- kale, die zum Teil schon bewohnt oder bezo-gen sind. Es sind Wohnungen von unter- schiedlicher Größe und Zuschnitt, ein-, zwei-oder gar dreigeschossig, mal mit offenem Dachstuhl, mal mit großem Luftraum oder mit eingebauter Galerie, aber immer aus den Bedingungen des Altbaus her entwickelt. Wenn nur irgendwie möglich, wurde ver-Wohnungen in der Rue de la Monnaie sucht, in die Häuser Aufzüge zu integrieren, da die engen, gewendelten Treppen goti-schen Ursprungs vielleicht den Augen gefäl- lig waren, aber nicht den Beinen. Selbst das leidige Problem der Parkplät- ze konnte dank des Geländegefälles auf ein-fache Art gelöst werden. Ein großer Gewöl- bekeller, von der Rue du Palais de Justice ebenerdig erschlossen, bietet Platz für 19 Autos. Von hier aus erreicht man die Woh-nungen, teils direkt per Aufzug, teils auf kurzem Wegdurch den begrünten Innenhof. Und spätestens hier wird dann augenfällig, wie Buxus, Schilf und Kieselstein das alte Ambiente aus Moos, Mülltonne und Abstell- gut vergessen machen. Gleich daneben, direkt an der neuen Passage, die die Wohnbauten vom Museum trennt, liegt auch die Gëlle Klack, jener behä- bige Altbau, der mit der eigentümlichen, abgeschleppten Dachform seit jeher den Fischmarkt beherrscht. Das Dach stammt von 1508 und überdeckt in Wirklichkeit drei verschiedene Häuser aus früherer Zeit. Die komplizierte innere Aufteilung mit versetzen Ebenen machte das Gebäude für eine nor- male Wohnnutzung ungeeignet, und so ent- schloss man sich für einen Umbau zum Hotel. Die Lage ist einzigartig, in direkter Nachbarschaft zum Museum, in Sichtweite zum großherzoglichen Palais, auf halbem Weg zwischen Oberstadt und Bockfelsen. Zehn Suiten, bestehend aus Schlaf- und Vor- zimmer, sollen Anfang 2005 bezugsfertig sein, ausgestattet, so wurde uns versichert, mit echter Kunst. Wohnen in einer ehemaligen Klinik Auf der gegenüberliegenden Seite des Fischmarktes liegt die einstige Clinique Saint Joseph. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat- ten die Franziskanerinnen mehrere Wohn- häuser zusammengelegt und sie durch Erweiterungen und Aufstockungen zu einem stattlichen Gebäudekomplex ausgebaut. Im Jahre 1998 konnte der Fonds den unter Denkmalschutz stehenden Bau erwerben und in seine Planungen mit einbeziehen. Nun ergab es sich, dass der Staatsrat an sei-nem angestammten Platz verbleiben konn-te, da eine Erweiterung auf das gleich dane- ben liegende Klinikgrundstück möglich wurde. Zunächst musste mit detaillierten, bau-historischen Analysen erkundet werden, welche Gebäudeteile erhaltenswert waren und welche unter Urständen abgerissen werden konnten. Anstelle des alten Betten-traktes mit den hässlichen, zum Tal hin orien-tierten Balkonen wird nun ein Neubauflügel errichtet, während der Altbau selbst mit einem neuen Plenarsaal ausgestattet wird. Der größte Teil der ehemaligen Klinik aber bleibt dem Wohnen vorbehalten. Auch hier erweist sich die Tatsache, ein zusam- Abbruch des Bettentraktes der Clinique Saint Joseph menhängendes Projekt über mehrere Hau-ser erstellen zu können, von großem Vorteil. Ein zentral gelegener Innenhof wird zur glasüberdeckten Halle umgebaut, so dass man von hier aus die meisten Wohnungen bequem per Aufzug erreichen kann. Es sind dreizehn Wohnungen vorgesehen, meist eingeschossig, außer im Dachgeschoss, wo durch die große Höhe eine zweite Ebene ent-steht, die auch Zugang zu einer Dachterras- se gewährt. Während einigen Wohnungen der fabelhafte Ausblick auf das Alzettetal gegönnt ist, sind die anderen nach Südwes- ten, direkt auf den Fischmarkt ausgerichtet. Hier im Erdgeschoss sollen außerdem, wie vor langer Zeit, Geschäfte entstehen, die sich bis in die mittelalterlichen Kellergewölbe ent- falten können. Abgerundet wird das Projekt durch zwei weitere Häuser mit insgesamt fünf Wohnungen. Sie liegen, durch das Museum etwas verdeckt, am Ende der Wilt- heimstraße, direkt an der Festungsmauer. Die zwei letzten Baublöcke, das Gerichtsgebäude selbst wie die Gebäude an der Côte d'Eich und der Rue du Nord sind noch von derJustiz belegt. In den letzten Jah- ren musste allerdings zusehends improvisiert werden, um den steten Forderungen nach mehr Platz und Sicherheit gerecht werden zu können. Jetzt, wo am Heilig-Geist-Plateau schweres Baugerät aufgefahren wurde, besteht die berechtigte Hoffnung, dass in ein paarlahren ein Umzug stattfinden kann. AufIm Hause 11, rue de la Boucherie diesen Zeitpunkt arbeitet der Fonds derzeit hin, um gleich darauf mit der Neuordnung beginnen zu können. Das alte Palais de Justice mit seiner imposanten, ganz nach klassischer Manier auf Symmetrie bedachten Hauptfassade, stammt von 1888. Es beherbergt in seinem Inneren aber einen viel älteren Bau aus der Zeit Mansfelds, wie eine Datierung des noch intakten Dachgebälks ergab (- 1540). Das Palais wird auch weiterhin, seinem Habitus entsprechend, eine öffentliche, repräsentati-ve Funktion übernehmen. Ihm vorgelagert liegt in stiller Abgeschiedenheit der Offiziers- garten mit dem alten Baumbestand, und es wird daran gedacht, ihn der Offentlichkeit zugänglich zu machen. Im Keller ließ der Fonds die alte Heizung durch eine moderne, umweltschonende Wärmekraftkopplungs- anlage ersetzen, die so konzipiert ist, dass alle vier Baublöcke mit Warmwasser versorgt werden können. Der schlecht integrierte Betonbau an der Côte d'Eich hingegen, wie auch die Sit- zungssäle im Blockinneren, werden voraus- sichtlich abgerissen werden. Ein Wettbewerb wird klären helfen, wie eine Neuordnung aussehen könnte. Vorgesehen sind auch hier überwiegend Wohnungen und Läden. Die historische Bausubstanz war eine Herausforderung So weit, was die Wiederbelebung des Viertels betrifft. Die andere Herausforderung an den Fonds war die Erforschung und der Umgang mit der historischen Bausubstanz. Schließlich befand man sich hier im ältesten Viertel der Stadt. Man wollte die baulichen Maßnahmen ganz im Sinne einer ?erhaltenden Erneue- rung" durchführen, d.h. die historischen Schichten und die Artefakte der Innenaus-stattung der Häuser berücksichtigen, da sie das Erbe einer breiten Alltagskultur darstel- len. Nur wenn das Original nicht mehr vor- handen war, sollte Neues, in der Sprache unserer Zeit, zum Ausdruck kommen. Aber wie erkennt man das Original, und welche Epoche hat Vorrang? Eine detaillierte Baubeschreibung wurde erstellt, Haus für o o o o Haus: zuerst das Äußere, die Dachform, die Anordnung der Fenster, die stilistischen Merkmale der Steingewände. Dann das Innere, die Art der Erschließung, die Fußbö- den, die Kamine, die Holztüren samt den Zar-gen und Beschlägen, die Holzverkleidungen, ja sogar die Tapeten. Vieles war ähnlich und konnte ein und derselben Epoche zuge-schrieben werden. Es gab auch Ungereimt-heiten, wie etwa die reichverzierte Holztäfe- lung im Haus 11, Rue de la Boucherie, die sicherlich vorher anderswo gedient hatte. Kein Haus war wirklich einheitlich, wie aus einem Guss. Auch wenn Maueranker groß A. N. 1.7.2.3. an die Fassade schrieben, konnte es durchaus sein, dass der Dachstuhl von seiner Konstruktion her eher ins 19. Jahr- hundert passte, die Steingewände im Keller- geschoss aber eindeutig auf das 16. Jahr-hundert verwiesen. Dies ist eigentlich auch verständlich, da es sich ja meist um normale Wohnhäuser handelte, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder repariert oder dem Ge-schmack der Zeit angepasst wurden. Anhand alter Fotos konnte man diesen Prozess zurückverfolgen bis etwa 1855, also noch in die Zeit vor der Schleifung der Fest- ungsanlagen. Auffallend waren vor allem die Änderungen im Erdgeschoss der Häuser, wo aus normalen Fenstern sich allmählich breite, dekorierte Schaufensterfronten entwickelt hatten Sehr aufschlussreich waren sodann die Bauaufnahmen, die der Franzose Ainé Boi-tard im Auftrage Napoléons anfertigen ließ. Sie dienten zur Herstellung eines großen Modells, mit dem die Festungsstadt Luxem-burg Aufnahme in die berühmte Sammlung der plans reliefs in Paris fand. In diesen Zeichnungen sind die Lage der Häuser und Höfe sowie sämtliche Fassaden mit Angabe der Fenster und Dachformen wiedergegeben, sozusagen eine Moment- aufnahme Anno 1802. Im Vergleich zu heute sind dabei nicht so sehr die Veränderungen von Interesse, sondern das, was noch origi-nal vorhanden ist. Eigene Recherchen in den Archiven erbrachten weitere Informationen: so etwa notarielle Verkaufsurkunden, die ganz bestimmten Häusern zugeordnet werden konnten. Die Beschreibung des Hauses 7, Rue de la Boucherie aus dem Jahre 1655 lau-tet etwa: ?... Neben darahn ist der Wittwe Poncin Moreaux behausung, so consistirt im Eingang zur rechter Handt in einer Tack stu- ben, hinden darahn ein gross Küchen, zur lincker hand ein Kamergen, hinden darahn noch ein Camer( ..)0ben ob voraus ein gros- se Camerdarahn ein Camergemach und hin- den darahn 2 Camem...." Ein anspruchsvolles und mühseliges Unterfangen Nun, der Fonds hatte sich eine respekt- volle Renovierung der Häuser in sein Pro- gramm geschrieben und von Anfang an die gängige und radikale Methode der Entker-nung ausgeschlossen, da mit ihr alle Spuren bewohnter Vergangenheit verloren gehen. Die Typologie, das innere Gefüge der Häuser, die technischen Fertigkeiten von früher soll- ten nach Möglichkeit berücksichtigt werden, ohne aber auf die hohen Standards, die heu-tiges Wohnen erfordert, verzichten zu müs- sen. All dies war und ist ein anspruchsvolles, aufwändiges und vor allem mühseliges Unterfangen. Es beginnt normalerweise mit dem Aufmaß, den Sondierungsarbeiten sowie der Sicherung der erhaltenswerten Teile. Dann folgt das Abschlagen von Putz an Wänden und Decken, um ein möglichst genaues Bild vom Zustand des Gebäudes zu erhalten. Holz ist zwar ein äußerst dauerhaf-tes Material, aber nur wenn es richtig einge-baut ist. Kommen Rissbildung, Fäulnis oder Insektenbefall zum Vorschein, so ist der Ingenieur gefordert, um geeignete Lösun- gen zu finden - lokale Verstärkungen oder Austausch einzelner Elemente - , mit dem Ziel, die Struktur im Wesentlichen zu erhal- ten. Bei sämtlichen Dachstühlen war dies der Fall, nur die Dacheindeckungen wurden ersetzt, um eine optimale Isolierung gewähr- leisten zu können. Desweiteren wurden die Holzdecken, falls notwendig, verstärkt und mit einer dünnen Betonschicht überzogen, die auch statisch wirksam ist. Dadurch wur- den Akustik und Brandschutz verbessert, und es wurde eine ebene Oberfläche erzielt. Wenn dann aber Installateure und Elek- triker zu Werke sind, werden die Kontraste schriller: silberumwickelte Leitungen durch- queren die Etagen, Bündel orangefarbener Leerrohre quellen aus den Schächten und verteilen sich wie Spaghetti auf dem Boden. Auch wenn dies nur von kurzer Dauer ist und bald Eichenparkett, Putz und Kamingesims wieder das Bild beherrschen, wird hiermit deutlich, dass die Bauten nicht nur erhalten, sondern auch bestens gerüstet sind für ein Weiterleben im neuen Jahrhundert. Pierre Kieffer


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