21/09/1991 18:21 Alter: 27 yrs

Die Gewässer der Stadt Luxemburg

Kategorie: 38/1991 - Gewässer 38/1991 - Gewässer

?Die Gewässer der Stadt Luxemburg Von ihrer Quelle bei Thil in Frankreich, nur 3 km von der luxemburgischen Grenze entfernt, bis zur Grenze der Stadt Luxemburg bei der Gantenbeinmühle, hat die Alzette bereits eine Strecke von 30 km zurückgelegt. Zwei Wasserläufe haben das Antlitz unserer Stadt geprägt, sie haben ihre Natur- schönheit geschaffen und ihr historisch- politisches Schicksal vorbestimmt: Alzette und Petra. Diese beiden Flüsse gruben sich wäh- rend Jahrtausenden in den Block des Sand- steins ein und bildeten schmale und tiefe Täler, deren steile, graugelbe Felswände den Aufstieg zur Anhöhe erschwerten. Bei dieser geologischen Erosionsarbeit wand sich die schlangenartig in derartigen Mäandern, daß jeder Fremde seine Mühe hat, sich in diesem Labyrinth von Wasserschleifen und den darin verschachtelten, hohen, felsigen Land- zungen mit den Namen Bock, Rham, Verlo- renkost, Hämmersäit und Itzigerkopp zurechtzufinden. Ein solch monumentales Naturgebilde mußte die Bewohner dazu verleiten, in Zei- ten der Unsicherheit und des Schutzbedürf- ALZETTE Gantenbetnmühle 1958 nisses vor den Angriffen der eigenen Artge-nossen auf diese Felskolosse zu flüchten. Das Alzettetal war zweifellos ein altes Siedlungsgebiet, das mit einem fischreichen Fluß, mit klaren Quellen, die am Fuße der Felsen hervortraten, mit Felsvorsprüngen und Höhlen, geschützt gegen kalte Nord- winde, seinen Urbewohnern ideale Lebens- bedingungen bot. Die Römer hatten diese besondere Lage entdeckt und auf dem Plateau in der Gegend des heutigen Fischmarkts ein Kastell erbaut, das auf dem Weg, der von Arlon nach Ande- thana führte und beim Widenberg an den Römerweg Metz-Trier anschloß, einen wich- tigen Wacht- und Aussichtsturm darstellte, den sie Lucilinburhuc nannten. Diese Bezeichnung sollte der Stadt und dem Land den Namen Luxemburg verleihen. Der Name der Alzette wird in sehr alten Akten erwähnt. Im 4. Jahrhundert nach Christus besingt der gallo-römische Dichter Ausonius in seinem Werk ?Mosel la" die Alzette, die er Alisontia nennt, mit folgen- den Worten: Nec minor hoc taciturn qui per sola pin guia labens stringit frugifera felix Alisontia rip. as. (Nicht geringer, aber, dieser Fluß, die segenbringende Alisontia, die ver- schwiegen durch fette Böden gleitet, obst-reiche Ufer berührt.)' Jahrhunderte später entdeckte Graf Siegfried die strategisch optimale Lage des Lucilinburhuc auf dem Bockfelsen, den er im Jahre 963 mit den umliegenden Gütern von der Maximinabtei durch Tausch erwarb. ?Vier Jahrzehnte vor der Erwerbung des Lucilinburhuc-Felsens durch Graf Sieg-fried war der ganze Bering so ausgedehnt, daß die Abtei auger Land, Kirche, Pfarr- haus, Wald, Hörigen noch sechs Mühlen vergeben konnte". (Paul Margue)2 Von seiner Quelle bei Thil in Frank- reich, nur 3 km von der luxemburgischen Grenze entfernt, bis zur Grenze der Stadt Luxemburg bei der Gantenbeinmühle, hat der Fluß bereits eine Strecke von 30 km zurückgelegt. Nach seiner Durchquerung des Minettegebiets erreicht er bei Bettem-burg eine Wiesenebene, die allgemein unter dem Namen ?Roeserbann" oder ?Roesertal" bekannt ist. Diese Ebene erstreckt sich bis Hesperingen, wo der Fluß ohne Übergang in das enge, felsige Tal eintritt. Bis dahin hat die Alzette 13 Mühlen bedient.' Über eine Länge von 12 km windet sich der Fluß dann durch die romantischen Täler der Felsenstadt. ? Wou d'Uelzecht durech d'Wisen zeit", so beginnt unsere Nationalhymne. Der Nationaldichter Michel Lentz hatte wohl seine Gründe, als er die Alzette als ersten Fluß vor den größeren Wasserläufen Sauer und Mosel erwähnte. Die Alzette durch- quert die Hauptstadt Luxemburg, und in der Besiedlung der Vorstädte Grund, Clausen und Pfaffenthal spielte das Wasser eine wesentliche Rolle.' Es war Trinkwasser für Mensch und Vieh, Kochwasser, Waschwas- ser für Kleider, Bad und Haus, Gießwasser für die Gärten. Auf den gestauten Wasserflächen konnte man mit Nachen Transporte ausfüh- ren, und an den Ufern standen geduldige Fischer, die ihre Beute an den fleischlosen Abstinenztagen auf dem Fischmarkt in der Oberstadt verkauften. Die Alzette trieb die Räder von vielen großen Mühlen, welche die Grundlage für Industrie, Wirtschaft und Handel bildeten. Ohne den Fluß Alzette war hier kein Leben denkbar. In seinem gesamten Lauf, von der Quelle bis zur Mündung, fließt er durch ein dichtbesiedeltes Gebiet, und der größte Teil der Bevölkerung des Luxemburger Landes wohnt in seinem Uferbereich. Die Wasserkraft dieses Flusses war für die Industrialisierung in vergangenen Zeiten von größter Bedeutung. Bei seiner Einmün- dung in die Hauptstadt bei der Gantenbein- miihle beträgt die durchschnittliche Wasser- menge pro Sekunde 290 Liter. Das ist eine ansehnliche Kraft, um unterschlächtige Was- serräder an Mühlen verschiedener Art anzu-treiben. Allein auf dem Gebiet der Stadt aktivierte das Wasser der Alzette 15 lei- stungsfähige Mühlen. Die Industrialisierung hatte allerdings zur Folge, daß dieser Wasserlauf bis heute als Luxemburgs schmutzigstes Gewässer gilt. Sollte es einmal möglich sein, die ursprüngli- che Reinheit der Alzette wieder herzustel- len? Während das Volk im Tal fleißig arbeite-te, war auf der Felsenhöhe der Burgbau gediehen und hatte sich im Laufe von ein paar Jahrhunderten zu einer der stärksten Festungen Europas entwickelt, die das ?Gibraltar des Nordens" genannt wurde. Im Tal haben die Menschen keine Festungen, sondern Bracken gebaut, die ihnen den friedlichen und geselligen Umgang erleichterten. Mehr als 25 Brücken und Stege zählt man von der Gantenbein- male bis zur alten Brücke in Beggen. Robert Schuman, der europäische Pio-nier, ist in Clausen geboren. Den besonde-ren Reiz der Alzette in Clausen schildert Paul Henkes, der nachdenkliche Sohn seiner Heimatstadt: ?Es ist, als besinne sich hier die Alzette auf das, was ihr in Bälde bevorsteht; zum letzten Male sammelt sie sich in eine fei- erliche Gelassenheit. Seltener werden die Häuser an den Ufern, ein paar weinende Weiden neigen sich in die Kühle, Fort Thün-gens waldbunte Krone glänzt empor im vio- letten Schimmer frühlinglicher Birkenwip- fel, und nur der silberne Sang eines unsicht- baren Springquelles wandert aus herrschaft- lichem Garten herüber in die Stille vergesse- ner Kriegerfriedhöfe, die fast Trauer ist".5 Unter der hohen Eisenbahnbrücke hin- durch fließt die Alzette nach Pfaffenthal. Von hier aus, wie auch in den Tälern von Clausen und Grund, eröffnet sich Cessinger Bach Die Alzette in Clausen dem Beschauer ein Panorama auf die Stadt, deren Anblick den Besucher tief beein-druckt. Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe, der 1792 auf seiner Durchreise eine Woche in Luxemburg verweilte, schildert sein Staunen: ? Wer Luxemburg nicht gese- hen hat, wird sich keine Vorstellung von die- sem an und über einander gefügten Kriegs- gebäude machen. (...) Nichts kann cleßhalb einen wunderlichem Anblick gewähren als das mitten durch dies alles am Flusse sich hinabziehende enge Thal, dessen wenige Flächen, dessen sanft oder steil aufsteigende Höhen zu Gärten angelegt, in Terrassen abgestuft und mit Lusthäusern belebt sind, von wo aus man auf die steilsten Felsen, auf hochgethürmte Mauern rechts und links hinaufschaut. Hier findet sich so viel Größe mit Anmuth, so viel Ernst mit Lieblichkeit verbunden, daß wohl zu wünschen wäre, Poussin hätte sein herrliches Talent in sol- chen Räumen bethätigt. " Vom Pfaffenthal aus strebt die Alzette über Siechenhof, Weimerskirch, Eich, Dommeldingen und Beggen dem Ausgang der Stadt zu. Bei der Kläranlage verläßt der Fluß das Stadtgebiet. Hier erbreitert sich das Tal immer mehr und dehnt sich in ein flaches Wiesental, das ?Merschertal", aus. Nach einem Gesamtlauf von 72 km mündet der Fluß bei Ettelbrück in die Sauer. Gemeinsam mit der Alzette ist die Petruß zu nennen, die bei der Bildung der Täler der Stadt Beihilfe leistete. Die Petruß aber entsteht durch den Zusammenfluß von zwei Bächen, die außerhalb des Stadtgebiets ihren Ursprung haben. Der CESSINGER BACH entsteht südwestlich des Stadtgebiets. In einer großen Lichtung, nördlich von Leude- 910 Mener Bach Zusammenflu ß von Mener und Cessinger Bach in Ho/Ier/ch (1956) lingen, zwischen den Wäldern ?Ennëscht Bësch", ?Jongebësch", ?Killebësch" und ?Laangebësch" fließen einige Rinnsale aus verschiedenen Richtungen zusammen. Unterhalb des ?Schléiwenhaff" vereinigen sie sich zu einem Bach, der anfangs ?Bowent", dann in der Nähe von Cessingen ?Cessinger Bach" genannt wird. Im ?Schiereslach" beim Cessingerbusch trifft er auf Luxemburger Stadtgebiet. Anschließend unterquert er die imposante Kreuzung der Autobahnen nach Arlon, Esch-Alzette und Bettemburg (Thionville). In Cessingen hat die Gemeinde seinen Lauf reguliert und aufgeputzt, seine Ufer park- ähnlich verschönert, dem Bach gewisserma- ßen vor seinem Ende noch eine Ehrerbie-tung erwiesen. In seinem Unterlauf, kurz vor der Begegnung mit dem Merler Bach, trieb sein Wasser eine Ölmühle. Nach einem Gesamtlauf von 6 km verei- nigt sich der Wasserlauf in Hollerich mit dem MERLER BACH. Dieser Bach entsteht im Wald ?Haed" zwischen Holzem und Bartringen. Der Was- serlauf trägt den Namen ?Hiermesweier", fließt durch den südlichen Teil von Bartrin-gen und wird dann ?Merler Bach" genannt. Hinter Helfenterbrück, dort wo die Straße nach Longwy und die Eisenbahnstrecke Luxemburg-Arlon sich kreuzen, tritt der Bach auf Luxemburger Stadtgebiet. Etwa 300m unterhalb dieser Stelle stand früher die Merler Münstermühle in der Flur ?op der Plaak". Nun schlängelt sich der Bach durch eine Wiesenlandschaft, meist versteckt unter Bäumen, die seine Ufer begleiten, schlüpft unter kleinen Brücken durch, grüßt in Merl die Kinder, die in seiner Nähe woh- nen und es wagen, an seinem trüben Wasser zu spielen. Zweimal überspannen ihn in luftiger Höhe mit elegantem Schwung die Betonbrücken der Autobahnen. In der Nähe von Hollerich fiel dem Bach die Aufgabe zu, eine Braumühle zu treiben. Nach einem Gesamtlauf von 8 km vereinigt sich das Gewässer mit dem Cessin- ger Bach unterhalb des Hollericher Fried- hofs. Durch diesen Zusammenlauf entsteht die PETRUSS. Gleich hinter dem Zusammenfluß akti- vierte dieses Wasser nacheinander drei Müh- len: die Alte Mühle, die Pochmühle und die Neue Mühle. Der Name der Petra hat nichts mit dem HI. Petrus zu tun. Doch ist der Ursprung des gemeinsamen Namens dersel- be. Das lateinische Wort ?petra" bedeutet Stein oder Fels. Unser Petrußbach wird in alten Doku- menten ?rivus petrosus" genannt, was ?stei-niger Bach" bedeutet. Das ist durchaus ver- ständlich. Denn die Petruß mußte sich im Laufe der Zeit in das Sandsteinmassiv, auf dem sich die Altstadt befindet, hineinarbei- ten und hatte notwendigerweise ein steiniges Bett. Das merkt man heutzutage nicht mehr, da der moderne Mensch darauf hält, das Bachbett zu reinigen, damit das Wasser mit dem darin enthaltenen Schmutz, den die Menschen selber verursachen, einen zügigen Abfluß bekommt. Dazu soll auch noch das Betonieren des Bachbetts nützlich sein, eine Praxis, die heute von Naturschützern und Ökologen schärfstens verurteilt wird. Trotzdem ist das Petratal ein Schmuckstück, ein herrlicher Naturpark im Herzen der Stadt. Das tiefe, enge Tal mit den steilen Felswänden trug zur Stärkung der Festung bei. Aus den Kasematten der Forts drohten die Kanonenrohre nach allen Seiten. Der Petrußbach war mit Dämmen und Schleusen versehen, um das Tal bei Belage- rung unter Wasser zu setzen. Eigentlich gibt es ein oberes und ein unteres Petrußtal, als deren Grenze man die Adolfbrücke ansehen darf. Noch zwischen den beiden Weltkriegen wurde das Tal an Sonn- und Feiertagen von zahlreichen Stadt-bürgern besucht. Im oberen Petrußtal gab es im Südhang Gärtnereien, die vorzüglich gegen den Nordwind geschützt waren und ausgiebig von der Sonne bestrahlt wurden. Heutzutage fällt die Schönheit der Natur im Petrußtal mehr auf als das einstige graue Gemäuer der Festungsanlagen. Hier ist mit Hilfe der Gartenbaukunst ein Park geschaffen worden, mit Blumen, Stauden, Kletterpflanzen und Bäumen aller Art verse- hen, eine Natur, die belebt ist von Schmet- terlingen und Vögeln, deren Gesang man erst vernimmt, wenn man aus dem Stadtlärm hinuntersteigt in die Ruhe des Tals, das Nikolaus Welter folgendermaßen beschrieb: ?Und welche Großstadt muß uns nicht beneiden um das einzige Petrußtal! Eine wundersame Wildnis inmitten der Stadt. Auf breiten und schmalen, auf weitergezogenen und scharf abfallenden Stegen und Stiegen durchwandert der entzückte Spaziergänger einen Naturpark, dessen künstliche Anlagen in den ursprünglichen Reiz des Felsen tais mit dem feinsten Gefühl hineingepaßt wur- den. Graue, überbuschte Festungsmauern verstärken den romantischen Zauber dieser verwunschenen Einsamkeit und erinnern an die Zeiten, wo hüben und drüben die Stein- und Felswände mit grimmigen Kanonenzäh- nen in das Land hinausblickten, stets bereit, auf den anstürmenden Feind Qual und Ver-nichtung zu speien. "7GEWASSERKARTE DER STADT LUXEMBURG .?? ? . ? ? , ? ? Ahreferbaa?ch ? ? ? ? e ? ? ? ? ? ? ? 0 ? 41 ? .9 ? ? ? ? ?? ? ? ? ? -5 iC e ? :g ? ? ? Kraizong Autobunnen nax,`?' ? Cessingerbusch e** ? ? ? , e 4r? ? ? ? ? ? ? ? ? ? .* ? ? ? Merl to . Is Op der Plaak \i" Stralle Luderawwwi-odrY ? ? ? ? ? ? Itolhgergrund *26 Kräidgröndchen Cessange 344i8 Purnpwasserwerk Mauchesveier , . ? ? Millebaach Belair /,15 s4 ? ? ? ? ? Kleng We/oren ?? ? ? ? K h b" h ec er esc ? ? Kockelscheier ? ? ? ? We/eren ? ? ? e ? ? ? ? e ? ? . ? . e ? d I Limpertsberg Ferber Feld Eecherbësch Hollerich Gasperich Beggen .447' ? ? ? ? ? ? ? ? ? er. 27; LUXEMBURG Donnerbaach Weimerskirch ? Siechenhof For Thungen Pfaffenthal Clausen 4,4et,c ? ? ? ? ? ? ? ? Eher. * Bonnevoie 4e Fréin 6"; 4 . ? ve 5 ? 7 6 * ? ? Dommeldange. ? Verlorenkost 01":"; ? Centre Européen 0 O$ se . Howald ? Kirchberg Hämmersäit Pulvermuhl ? ? ? ? ? ? ? Drosbaach . ? ? ' . ? .? ? I. ? ? * ? ? Weimershoi ? Iszigerkopp .? ? ? 1, Hesperange .? 29 Fetschenhof ? ? ? ? ? ? ? ? Neudorf 39 e Alzingen ? ? e Wollefslach ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ?? se ? ? , 0 , Alzette 8 Dunamühle 9 Weimerskircher Mühle 23 Untere Siechenhofer Mühle 24 Eydtmühle 25 Brückermühle Pfaffenthal 27 Mohrfelsmiihle 28 Ölmühle Clausen 30 Kriepsmühle 31 Kieffeschmühle 33 Brückermühle Grund 34 Biessermühle 35 Pulvermühle 37 Hammer Mühle 38 Bonneweger Mühle 39 Schleifmühle Mühlenbach 10 Gipsmühle 11 Eicher Bannmühle 12 Metzenmühle 13 Jesuitenmühle 16 Pescatoremiihle 17 Gerstenmühle 18 Assenmiihle 19 Baumühle 20 Schleifmühle 21 Wackenmühle Donnerbach 1 Papiermühle Beggen Quelle bei Pulvermühle 36 Kieselburmühle Sr/seed Grunewald I. . . I s? e Scheidhof .1*. Die ehemaligen Mühlen der Stadt Dommeldinger Bach Schmelzmühle 3 Schmiedemühle 4 Schlcdparkmühle 5 Sägemühle 6 Bannmühle 7 Unterste Mühle Petra 42 Alte Mühle 43 Pochmühle 44 Neue Mühle Siwemuergen-Bach 14 Obere Tabakmühle 15 Untere Tabakmühle Merler Bach 40 Merler Bannmtihle 41 Braumühle Cessinger Bach 45 Ölmühle Neudorfer Bach 22 Kaltgesmühle 29 Hedmmühle Windmühlen 26 Windmühle Maternité 32 Windmühle Gaalgeknupp Elektrische Mühlen 46 Bahnhofer Gramühle 47 Reutermühle ? ?? ? Rau/ach _ 11 EE. 1991 ? ? ***************** ? ? Gebrannte Bésch ? ? ? ? ? ? ? 7 Bambesch ? e ? I e ? ? w w?,?,?!, Reidränk 4 Mhlenbach Zone Induwrielle Drosbaach ? s ? 1 .? ? 4; ? D7d;eldenger Baach is ? ? ? e? '? ......Durch dieses Paradies eilt die Petra ihrem Ende entgegen, manchmal nur als schmaler silbriger Streifen, manchmal wild strömend mit Wassermassen, die man ihr nicht zugetraut hätte. Aus einem großen Niederschlagsgebiet, welches den Raum zwischen Bartringen, Roedgen, Leudelin- gen und Hollerich umfaßt, vereinigt der Wasserlauf mit seinen Helfern Merler- und Cessinger Bach alles Wasser, das die Erde nach dem Einsickern und nach der Verdun- stung von den Niederschlägen übrigläßt. Nach einem Lauf von 2,5 km mündet die Petruß mit einer durchschnittlichen Was- sermenge von 444 Litern pro Sekunde in der Unterstadt Grund in die Alzette. Ein weiterer linker Zulauf der Alzette ist der MÜHLENBACH. Er hat der Ortschaft, die sich an seinen Ufern im Laufe der Zeit zu einer ansehnli- chen Größe entwickelt hat, seinen Namen gegeben. Ähnliche Beispiele von Orten, die ihren Namen einem Wasserlauf verdanken, sind in unserm Land: Wiltz, Warken, Eischen, Syren, Marner oder Ernzen. Soll der Bach vor dem Bau von Mühlen einen andern Namen gehabt haben? Das ist wahrscheinlich, doch ist diese ursprüngliche Bachbezeichnung verlorengegangen. Der Miihlenbach selbst hat seinen Namen durch den Bau von Mühlen erhalten, die von sei-nem Wasser getrieben wurden. Es gibt noch anderswo Bäche, die wegen einer oder meh- rerer Mühlen Mühlbach oder Millbéch genannt werden. Der Mühlenbach entsteht hauptsäch- lich am Rande des Baumbuschs, am Ort genannt ?Siweburen" (Septfontaines). Dort treten die Quellen unter dem Sandstein auf einer Lehmunterlage hervor. Allerdings kommen auch Rinnsale aus dem Wald her- 12 bei: aus dem ?Gebrannte Bësch", aus klei- nen Taleinschnitten (Hohlwege, Griechten) wie ?Réidränk" und Reiterweg den ?Schwaarzegronn" herunter. In früheren Zeiten sah man ein Rinnsal aus dem Kreuz- griindchen hervorkommen, das in der Senke unterhalb der Place de l'Etoile in das Tal des Rollingergrunds hinüberwechselte, um unten bei den ?Siweburen" den Mühlenbach zu erreichen. Heute sind diese Rinnsale, die je nach Wetterlage trocken waren oder zu Bächlein wurden, unsichtbar, weil der Städ- tebau sie verdeckt hat. Die Siweburquellen sind gefaßt, und ihr kostbares Trinkwasser wird ins Pumpwas-serwerk von Mühlenbach geleitet, wo es ins Ortsnetz geschickt wird. Ein eventueller Überlauf in den Behältern des Wasserwerks mündet in den Mühlenbach, der auf seinem gesamten Lauf überdeckt ist. Auf den ?Siweburen" ist in einer Park- anlage ein Weiher zu sehen, der als die Geburtsstätte des Miihlenbachs gelten darf. Hier kann sich der Ausflügler ausruhen und geruhsam das Spiegelbild der Natur im Was- ser betrachten, als Entgelt dafür, daß ihm die Freude am offenen Bach entzogen wurde. Denn in der Stadt erleben wir nicht mehr die Schönheit eines natürlichen Baches. Wir stehlen seine Quellen, verschmutzen seinen Lauf, töten seine Fauna und 'Flora und dek- ken ihn dann zu. Auf halbem Lauf nach Eich erhält der Miihlenbach den Zufluß eines Wassers, das aus den ?Siwemuergen" (Sept Arpents) vom Eicherfeld her durch den Eicherbusch her- unterfließt und früher zwei Tabakmühlen antrieb. Nach einem Lauf von nur 2 km mündet der Mühlenbach in Eich beim Lavalshaus in die Alzette. Aus einem Nieder- schlagsgebiet von 14,236 km2 ergibt VillarZNA' Mühlenbach sich eine durchschnittliche Wassermenge von 141 1 pro Sekunde. In Anbetracht der kurzen Strecke (2 km), des Gefälles (30 m) und der Wassermenge gibt es wohl kein Gewässer auf dem Stadtgebiet, das eine grö- ßere Leistung aufzuweisen hat: Es trieb frü- her insgesamt 10 Mühlen aller Art: Stein- und Schleifmühlen, Getreide- und Papier- mühlen, Schmelz- und Gipsmühlens. Und dazu kamen die zwei obengenannten Tabak- mühlen in den Siwemuergen noch hinzu. Welch eine große industrielle Geschäftigkeit muß hier im 18. und 19. Jahrhundert geherrscht haben! Und dazu gehörten auch die vielen Menschen, die in den Gärtnereien des Müh- lenbachtals tätig waren. Von hier werden auch heute die Wochenmärkte in der Haupt- stadt mit Gemüse beliefert. Doch die Pro- duktion hat nachgelassen, und die Konkur-renz der Gewächshäuser in Belgien und Holland hat einen Teil des Marktes erobert. So wurde Bauland frei, und die Ortschaft Mühlenbach vergrößerte sich in den letzten Jahrzehnten zusehends. Der Name Mühlenbach bleibt uns also nur als Erinnerung an ein Gewässer, das unsern Blicken entschwunden ist. Doch sichtbar ist noch der DROSBACH, der im Süden der Stadt seinen Ursprung nimmt. Der Drosbach hat anfangs Mühe, ein Bach zu werden. Ein Rinnsal, das beim Cessingerbusch beginnt, und ein anderes, das vom ?Kecherbësch" in der Nähe des Kockelscheuer Weihergebiets herkommt, entstehen beide in feuchten Gegenden, die ?Maucheweier" und ?kleng Weieren"Drosbach genannt werden. In der Gaspericher Indu- striezone begegnen sich diese beiden Rinn- sale und werden zum Drosbach. Er fließt in östlicher Richtung, unter- quert die Eisenbahn, verläßt hier das Stadt- gebiet und gelangt am Rande von Howald in den ?Minsbësch". Dort beginnt das roman- tische, bewaldete Drosbachtal, das zum angenehmen Spaziergang einlädt. Wie auf Stelzen tragen hohe Betonpfeiler die Brücke der die Stadt umkreisenden zukünftigen Autobahn über das tiefe Drosbachtal. Von dem Punkt an, wo der eigentliche Drosbach beginnt, bis zu seiner Mündung, hat er ein Gefälle von 25 m (285-260) auf einem Lauf von 3 km. Das gesamte Zufluß- gebiet beträgt 11,016 km2. Bei der Berech-nung der Abflußmenge ergeben sich bei der Mündung im Jahresdurchschnitt 109 Liter pro Sekunde. Mit dem Drosbach beenden wir die lin- ken Zuflüsse der Alzette auf dem Luxembur-ger Stadtgebiet. Als erster Bach auf der rech- ten Seite begrüßt den Wanderer der HO ERBACH Dieser Bach entsteht auf dem Gebiet der Gemeinde Sandweiler südlich des deut- schen Soldatenfriedhofs. Er zieht seine Rinne durch die Flur ?Raulach", unterquert die Eisenbahn und die Straße Scheidhof- Itzig, um in ein bewaldetes Gebiet ?Schaed" einzudringen. An dieser Stelle verläßt das Gewässer die Sandweiler Gemeinde und bil- det fortan die Grenze zwischen den Gemeinden Luxemburg und Hesperingen. Der Hoerbach, der in der topographischen Karte (1954) auch ?Huelbaach" genannt wird, ist zum Grenzgewässer geworden. Hoerbach Er entspringt in der Nähe der Straße Scheidhof-Contern auf einer Höhe von ungefähr 327 m und mündet auf einer Höhe von 258 m bei der Gantenbeinmühle in die Alzette. Nach einem Lauf von 3 km beträgt sein Gefälle 69 m. Das gesamte Zuflußgebiet umfaßt 3,908 km2, so daß man den Abfluß bei der Mün- dung mit einem Jahresdurchschnitt von knapp 39 Litern pro Sekunde veranschlagen kann. Beim Studium der topographischen Karte ergibt sich die Wahrscheinlichkeit, daß durch das ?Neudorfer Tal" herunter ein Bach floß, der im Bereich von Kalchesbrück seinen Anfang nahm und NEUDORFER BACH genannt werden dürfte. Hier fließen noch heute beim ?Wollefslach" Gewässer zusam- men, die in den Senken von Kalchesbréck, Omessenhank und Kuelewee herkommen. Bemerkenswert ist eine Zeitungsnachricht vom 21. Juli 1901: ?Blutige Schlägerei. Die- ser Tage machte der Stiefsohn eines zu Kalt- gesmühle wohnenden Anstreichers seinem Stiefvater wegen seines betrunkenen Zustan- des Vorwürfe.... "Das Wort ?Kaltgesmühle" gibt hier Anlaß zu weiterer Forschung. Sollte hier eine Wassermühle mit Weiher gewesen sein? Weist der Ausdruck Kaltges- bréck nicht auf ein Gewässer hin? Jedenfalls floß ein Bach das Neudorfer Tal hinunter, wenn er auch nicht zu sehen ist. Er trieb, gemäß dem Katasterplan von 1824, die Hedinmühle in Clausen, die als ?moulin tan" und auch als ?moulin à papier" (Tape- tenfabrik) in die Geschichte eingegangen ist. Sie befand sich auf dem Gebiet der Clause- ner Brauerei. Gleich unterhalb ergießt sich das Gewässer, dessen Ausfluß noch zu sehen ist, in die Alzette. In einer sehr interessanten Studie der Ackerbauverwaltung9 über die Zuflußge- biete der Gewässer im Luxemburger Land ist das Niederschlagsgebiet des Neudorfer Bachs nicht eigens erwähnt. Von größerer Bedeutung ist der DOMMELDINGER BACH. Dieser Wasserlauf entsteht im Grüne- wald in einem ?Glasburgronn" genannten Taleinschnitt, der am ?Hunnefiels" vorbei zur rechten Seite über den Kiem, zur linken Seite über den ?Kräizwee" und ?Rendez-vous" sozusagen geradewegs nach Sennin-gerberg führt. In diesem Glasburgronn treten zahlrei- che Quellen mit glasklarem Trinkwasser zutage. Deshalb ist es zu verstehen, daß diese Quellen ?Glasburen" genannt werden. Sie sind sehr ergiebig, denn hier ist ein außergewöhnlicher Quellenhorizont zwi- schen Sandstein und Lehmkeuper entstan- den, der das Regenauffanggebiet des Höhenzuges zwischen der Trierer und der Echternacher Straße vom Kirchberg bis zum Senningerberg erfaßt. Das Zuflußgebiet des Dommeldinger Bachs wird mit 11,098 km2 veranschlagt und fängt eine jährliche Regenmenge, bei Annahme von 785 1 pro m2, von 8.711.930 Kubikmeter auf. Bringt man davon 60% für Einsickern und Verdunsten in Abzug, so fließen im Jahresdurchschnitt pro Sekunde 165 1 durch den Bach ab. Das würde schon genügen, um eine lei- stungsfähige Mühle zu aktivieren. Doch müssen wir die klimatisch bedingten Schwankungen im Wasserniveau unserer Bäche berücksichtigen, die allerdings wie- derum durch den reichlichen Quellwasser- zufluß ausgeglichen werden. Außerdem hatte jede Dommeldinger Mühle, mit Aus- nahme der untersten, ihren Weiher, der in den Stunden des Mühlenstillstands das Was- 13ser speicherte. Auf diese Weise war es mög- lich, daß, allen Wetterschwankungen zum Trotz, die Mühlen das ganze Jahr hindurch regelmäßig arbeiten konnten. Das Gebiet des Grünewalds ist sehr romantisch und gibt mit seinen Quellen, sei-nen kleinen Tälern und einzelnen Felspartien einen Vorgeschmack auf das Müllertal. Der Glasburgronn ist in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen ein so beliebtes Aus- flugsziel der Städter gewesen, daß die Bür-gerfamilien mit ihren Kindern scharenweise, vor allem über die Echternacher Straße und durch den ?Karewee" (rue des Sources), an sommerlichen Sonntagnachmittagen zum Grünewald spazierten, um einige ange- nehme Stunden dort zu verbringen. Gegen Abend wiederholte sich das Schauspiel der Rückwanderung zur Stadt, entweder zu Fuß oder mittels des ?Char ly", jener Schmal- spurbahn zwischen Luxemburg und Echter-nach (1904-1954), deren Wagen bis auf Platt- form und Trittbrett überfüllt waren. Der verspätete Wanderer konnte dann am Abend an dem eilig fließenden Bach kleine Wasserrädchen drehen sehen, welche die Väter und ihre Kinder mit Taschenmes-ser, Haselruten, Eierschalen und ähnlichem Zeug gebastelt hatten. Zehn Glasburquellen sind in den Jahren 1933 bis 1966 für die Trinkwasserversorgung der Stadt Luxemburg gefaßt worden. Sie lie- ferten während der Jahre 1980 954.876 m3, 1981 953.726 m3, 1982 959.745 m3, 1983 868.887 m3 und 1984 670.383 m3 Trinkwas- ser ins Wasserleitungsnetz. In früheren Zei- ten wäre die Menge dieser Wasserentnahme ein fühlbarer Kraftverlust für die Mühlen gewesen. In der Gegend der Glasburquellen ent-steht der Dommeldinger Bach auf einer Höhe von 310 m über dem Meeresspiegel. Nach 1500 Metern tritt das Gewässer aus dem Wald heraus und verschwindet sofort 14 Dommeldinger Bach wieder im Dunkel ? der Rohre, die heut-zutage in dem einst sumpfigen Gelände bis hinunter zur obersten Grünewalder Mühle mit meterhohen Erd- und Steinmas-sen überdeckt sind. Bei der Schmelzmühle speist der Bach den Mühlenweiher. Gegenüber dem Weiher, auf der andern Seite der Echternacher Stra- ße, befand sich der ?Dauschbur", aus dem durch ein Rohr ein dicker Wasserstrahl in einen steinernen Trog schoß. Der Überlauf wurde und wird auch heute noch unter der Straße hindurch in den Weiher geleitet. Der ?Dauschbur" ist seit Jahren verschwunden. Unterhalb der Schmelzmühle füllt das Wasser wieder einen Weiher als Antrieb für die Schmiedemühle, die an der Stelle des unteren Parkhotels stand. Nun verschwin- det der Bach, unterquert die Echternacher Straße und taucht in den drei Weihern des Collart-Schlosses (Chinesische Gesandt- schaft) auf. Zwischen den beiden oberen Schloßweihern, die heute der Gemeinde gehören, stand eine Mühle. Unterhalb des Schlosses befand sich die Sägemühle. Der Bach setzt etwa 200 m weit seinen Lauf durch Gärten fort und soll in Zukunft den jetzt noch verlandeten Weiher der ehemali- gen Bannmühle wieder mit Wasser füllen. Hier verschwindet der Bach, setzt sei-nen unterirdischen Lauf durch Dommeldin- gen fort, erschien früher wieder im Wasch-brunnen an der Ecke der Hochofenstraße und verbirgt sich endgültig unter dem Gelände der Eisenbahn und des Hütten- werks, um unbemerkt auf einer Höhe von 236 ü.d. M. in die Alzette zu münden. Auf der Gesamtstrecke von 4 km beträgt das Gefälle 74 m. Im Bereich der sechs Mühlen ist das Gefälle am stärksten, so daß man im Durchschnitt bei jeder Mühle mit 6 m Fallhöhe des Wassers rechnen kann. Das hohe Gefälle trägt wesentlich zur Lei- stungsfähigkeit der Mühlen bei. Es kam sogar vor, daß Mühlen der Unterstädte an der Alzette in trockenen Sommern die Hilfe der Dommeldinger Mühlen in Anspruch nahmen, um sie beim Mahlen zu unterstüt- zen. Der Dommeldinger Bach hat den Men- schen große Dienste geleistet, nicht nur durch die Aktivierung der Mühlen, sondern noch heute durch die Gewinnung seines vor- züglichen Trinkwassers." Als letzter rechter Zufluß zur Alzette auf Stadtgebiet mündet in Beggen der DONNERBACH. Wie andere Bäche des Stadtgebiets sucht man den Donnerbach vergebens auf der topographischen Karte, weil er verdeckt ist. In einem Dokument zur Gründung der Papiermühle von Beggen im Jahre 1721 wird dieser Bach ?Donnerbach" genannt. Im Jahre 1725 wird dem Papiermühlenbesitzer Mathieu Lamoureux erneut die Genehmi- gung erteilt, ?das Wasser einer gewissen Quelle genannt Wetterbach bei Dommeldi n-gen, in seine Papiermahle zu leiten". Diese Papiermühle befand sich auf dem Gelände der heutigen russischen Gesandtschaft." Der Wasserlauf entsteht in der Nähe des Waldes ?Fréin" und wird am Waldrand auf einer Höhe von 300 m ii.d. M. durch eine ergiebige Quelle, von der im Dokument die Rede geht, verstärkt. Das Gefälle des Baches ist sehr stark, weshalb es möglich war, das Wasser auf große Wasserräder zu leiten. Außerdem wurde das Wasser nachts in einem Weiher aufgespeichert. Das Gesamtgefälle des Wetterbaches beträgt schätzungsweise 120m (350-230).Der Bach wird durch Kanalröhren geleitet und mündet oberhalb der neuen Beggener Brücke in die Alzette. ANMERKUNGEN: ' WAM. 2 Pm. 3 WAM. WAM. 5 SH. GLH. 7 SH. 8 ML. 9 ZG. BD. H PB. Emile Erpelding P.S. Ein herzlicher Dank gebührt dem ?Service topographique" der Stadt Luxemburg für die freundliche Unterstützung mit topographischen Plankarten. ?Die Industrialisierung hatte allerdings zur Folge, daß dieser Wasserlauf bis heute als Luxemburgs schmutzigstes Gewässer gilt. Sollte es einmal möglich sein, die ursprüngliche Reinheit der Alzette wieder herzustellen?" QUELLEN: BD - Erpelding Emile: Die Bannmühle von Dom- meldingen. In: Chorale Grand-Ducale Dommel- dange 1861-1986. Programme des festivités. Impri-merie Zierden, Luxembourg 1986 CT - Carte topographique du Grand-Duché de Luxembourg. Administration du Cadastre du Gr.- D. de Luxembourg GLH - Hein, Nikolaus: Goethe in Luxemburg 1792. Hofbuchdruckerei Victor Bück, Luxemburg, 1925 ML - Erpelding, Emile: Die Mühlen des Luxembur- ger Landes. Sankt-Paulus-Druckerei, Luxemburg, 1981, 1982. Editions Borschette 1988 PB - Erpelding, Emile: Von der Geschichte des Papiers und der Papiermühle von Beggen. In: Cho-rale Ste Cécile Beggen 1937-1987 En 1604 on taquinait /e poisson dans JA/zette au Grund. Dessin à la plume de Pierre ROBERTI, abbé de Neumunster (1602-1636), Archives générales du Royaume à Bruxelles. A l'avant-plan la rue Plaetis et, en face, l'abbaye de Neumunster PM - Erpelding Emile: Die Pfaffenthaler Mühlen. In: 125 for Sang a Klang Pafendall 1857-1982. Impri-merie Print-Service Luxembourg 1982 SH - Staar, Paul: Im Segensstrom der Heimat. Ein Buch Heimatbilder in Worten zur Belebung des Unterrichts. Hausen Verlagsgesellschaft, Saarlouis, 1938 STA - Administration des services techniques de 'Agriculture. WAM - Erpelding, Emile: Die Mühle von Walfer- dingen. In: Walferdingen, Bereldingen, Helmsin- gen. Beiträge zur Lokalgeschichte. Herausgegeben zum Jubiläum der Gesangvereine und der Musikge- sellschaft 1987 ZG - Zuflußgebiete der Gewässer des Luxemburger Landes. STA 15


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38/1991 - Gewässer

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