07/03/1999 18:12 Alter: 20 yrs

Stater Chronik

Kategorie: 60/1999 - Gëlle Fra 60/1999 - Gëlle Fra
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?STATER CHRONIK Marianne Wehenkel als neue Stadträtin vereidigt LSAP-Rat René Kollwelter, der siebzehn Jahre lang ununterbrochen dem Gemein- derat angehörte, will sich aus persönlichen Gründen ganz aus dem politischen Leben zurückziehen und hat deshalb sein Mandat an seine Parteikollegin Marianne Wehenkel abgetreten. In der Sitzung vom 22. März wurde die neue Rätin von Bürgermeisterin Lydie Würth-Polfer vereidigt. Marianne Wehenkel, 62, gehörte dem Stadtrat bereits in zwei verschiedenen Mandatsperioden an, und zwar vom 15. Oktober 1984 bis zum 31. Dezember 1987 und vom 30. Novem-ber 1992 bis zum 31. Dezember 1993.  Pfaffenthal: ? i Umfangreicne Ausbau- und ?Renovierungsarbeiten am Zivilhospiz to 44,11 - Vier Jahre soll sie dauern und etwa 1,2 Milli- . arden zu stehen kommen, die Erweiterung und  Sanierung des geschichtsträchtigen Hospice  Civil in der Pfaffenthaler Rue Mohrfels Zusammen mit seiner Dependenz in Hamm ist ? das ?Bürgerhospiz" eine Errungenschaft derFranzösischen Revolution, deren Dienste ": * Opt anfangs nur die Einwohner der Hauptstadt in . Anspruch nehmen durften. Das ehemalige itottlits- Heilig-Geist-Kloster wurde bereits 1842 von der damaligen Verwaltungskommission der '.4 0 Zivilhospize erworben, und die alten und kranken Menschen wurden ab 1843 von 9''' AtOtrr ei. .1' denselben Elisabetherinnen betreut, die vorher das Hospital in Stadtgrund betrieben hatten. I.  Außer einem 1844 erstellten Anbau, der 1867 abbrannte, dann aber gleich wiederaufgebaut wurde, ist der Grundriß der Klostergebäude bis heute unverändert geblieben. In den fünfziger und in den siebziger Jahren wurden die Räumlichkeiten für die etwa 160 Pensionäre und Pflegefälle zwar modernisiert, aber den heutigen Ansprüchen an ein Centre intégré de lEtat - wo die Geriatriestation nicht mehr vom Altenwohnheim abgetrennt ist - genügten sie doch nicht mehr. So wird das schöne alte Gebäude in den nächsten Monaten und Jahren grundlegend renoviert und durch einen - der historischen Archi-tektur angepaßten - neuen Flügel ergänzt werden, so daß in drei Jahren insge-samt 101 Pensionäre über mit allem modernen Komfort ausgestattete Einzel- zimmer verfügen werden. Die fachgerechte Restaurierung der historischen Außenanlagen wird ein weiteres Jahr in Anspruch nehmen. Während der verschiedenen Bauphasen läuft natürlich der normale Betrieb weiter; die Zahl der Pensionäre soll aber bis zum Abschluß der Arbeiten auf 70 Personen begrenzt bleiben. Die Kosten der Renovierung übernimmt zur Hälfte der Staat, die restlichen 50 Prozent werden zu gleichen Teilen von der Gemeinde Luxem-burg und der Hospizverwaltung aufgebracht. 


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