Jugend

Jugendliche sind keine Einzeller: Sie passen sich ihrer Umwelt nicht an. Verbotenes zu tun, hat für sie einen ganz besonderen Reiz. Wer annimmt, es gehe ihnen lediglich darum, Erwachsene zu ärgern, der irrt. Im pubertierenden Gehirn reift das Areal, das für sorgfältig überlegtes Handeln zuständig ist, besonders langsam. Außerdem sucht der Heranwachsende den nötigen Belohnungskick, um sich subjektiv wohler zu fühlen. Einige finden ihr Glück in der Musik oder im Sport, andere suchen Bestäti­gung in Vereinen, Jugendhäusern, im politischen und sozialen Engagement oder einfach so, und ecken schlimmstenfalls damit an.

Die Stadt Luxemburg ist ihr gemeinsamer Ansprechpartner. Sie informiert, orientiert, begleitet und unterstützt die Jugendlichen. Sie initiiert, gestaltet und koordiniert kulturelle und soziale Projekte. ons stad macht einen Abstecher in die Street Art-Kultur, besucht das Jugendhaus „River Clausen“, den Skate­park Péitruss sowie zwei soziale Einrichtungen der Stadt: das Péitrusshaus, dem landesweit einzigen Zufluchtsort für Minderjährige in Not, sowie die Qualifikationswerkstätte „Atelier Schläifmillen“.

Dort, aber auch anderenorts, ist ons stad vielen jungen Menschen begegnet: Solche, die scheinbar sorglos ihren Weg gehen, solche, die den eigenen Weg noch suchen, und solche, die das Potential haben, unsere Gesellschaft zur verändern. Sie alle verdienen die Auf­merk­samkeit einer Stadt, die zukunftsorientiert handelt.

ch.g.